Mit diesen Spartipps glücklich studieren

Alle ehemaligen Studenten wissen, dass es während des Studiums oft Probleme geben kann. Dabei handelt es sich nicht nur um Schwierigkeiten mit Hausarbeiten oder Vorträgen. Vielmehr bedrückt viele Studenten die finanzielle Situation und sie lernen früh zu sparen. Ein voller Stundenplan, der häufig bis in die Abendstunden reicht, hält die meisten jungen Leute davon ab, zu arbeiten. Immerhin wird die komplette Energie während des Studiums für die Lerninhalte verwendet, sodass wenig Zeit für einen Nebenjob bleibt. Hier sind die Spartipps für Dein sorgloses Studium.

Leider denken viele Leute, dass Studenten ein entspanntes und tolles Leben voller Freude und Party genießen können. Das entspricht oft nicht der Wahrheit. Viele Studenten haben unter anderem noch Kinder zu erziehen oder müssen sich anderweitig um ihre Mitmenschen wie zum Beispiel ältere Mütter oder Väter kümmern. Zum Schluss bleibt wenig Zeit, um noch zusätzlich einen Job anzunehmen, damit ein wenig Geld zusätzlich verdient werden kann. Besonders hart trifft es junge Leute, die kein Recht auf BAföG haben.

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Nicht immer Hilfe von Eltern vorhanden

Während des Studiums haben die wenigsten Eltern ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, um die Kinder zusätzlich zu unterstützen. Die Kosten für eine Unterkunft reichen häufig bis zu 500 Euro im Monat und mehr. Damit diese Kosten nicht zu sehr bedrückend sind, sollten weitere Tipps verinnerlicht werden, damit am Ende des Monats ein wenig mehr Geld für notwendige Ausgaben bleibt. Grundsätzlich sollte jeder Student ans Sparen denken. Neben den Lebenshaltungskosten fallen in der Regel noch Sonderanschaffungen an.

  • Fahrtkosten senken
  • Aufgrund besonderer Lebenssituationen ist häufig ein Auto notwendig, um leichter von A nach B zu kommen. Die wenigsten Studenten haben ein Auto zur Verfügung, was oft kein Problem darstellt. Schließlich kannst du mit deinem Studentenausweis in bestimmten Regionen kostenlos mit Bus und Bahn fahren. Achte auf die Bedingungen des Tickets, um keine Strafen bezahlen zu müssen. Die Tickets sind nämlich je nach Region beschränkt und reichen nicht deutschlandweit.

  • Sich für einen Nebenjob entscheiden

Bevor du dir einen Nebenjob sucht und direkt den Kopf in den Sand steckst, solltest du eine Liste mit den Einnahmen und Ausgaben führen. Die Ausgaben sollten folgende Kosten berücksichtigen:

  • Miete inkl. Nebenkosten
  • Studiengebühren
  • Kosten für Auto
  • Lebensmittel
  • Transportmittelkosten
  • Anschaffung von Kleidung
  • Handy- und Internetkosten
  • Bücher- und Materialkosten für das Studium
  • Versicherungen

Diese Auflistung enthält die wichtigsten Lebensbereiche, um die du dich als Student kümmern musst. Während der Studienzeit solltest du auf keinen Fall über deine Verhältnisse leben. Das bedeutet aber, dass die Mindestanschaffungen finanziert werden müssen, die du zum Leben benötigst.

So erleichterst du dein Leben

  • Finanztabellen sind ganz einfach mit Exel-Listen zu erstellen. Die monatlichen Ein- und Ausgaben sind aufzuführen, um herauszufinden, wie individuell du mit dem Geld umgehen kannst. Bei notwendigen Anschaffungen und Abschließen neuer Verträge sind überwiegend die günstigsten Tarife zu wählen. Das ist unter anderem bei Internet und Handytarifen der Fall.
  • Flatrates sollten bevorzugt werden und somit sind erhöhte plötzliche Rechnungen nicht zu erwarten, die das gesamte Budget sprengen.
  • Lege dir in keinem Fall eine Kreditkarte zu, weil diese schon viele Studenten den Kopf gekostet hat. Kreditkarten haben den Nachteil, dass der Überblick über die Anschaffungen verloren geht und dass du nicht direkt in der Geldbörse die ausgegebenen Beträge mit eigenen Augen wahrnimmst. Das Leihen von Geld von der Bank ist zu vermeiden, um sich darüber hinaus nicht zu verschulden. Das Konto darf in keinem Fall überzogen werden, da dir sonst im nächsten Monat entsprechend weniger Geld zur Verfügung steht. Über ein kostenloses Girokonto ohne Kontoführungsgebühren solltest du auf jeden Fall verfügen.

Tipps für studentische Krankenversicherung

Schon viele Studenten haben den Fehler gemacht, ihre Krankenversicherung, die über die Eltern gelaufen ist, zu kündigen. Diesen Fehler darfst du auf keinen Fall machen und ansonsten kannst du dich in einer sehr unvorteilhaften Situation wiederfinden. Kosten für Notfälle, Ärzte und Medikamente sind von dir zu tragen, wenn keine KV vorhanden ist.

Falls du einen Nebenjob hast, darfst du bis zu 400 Euro monatlich zusätzlich verdienen. Die Höhe der Beiträge für die Krankenversicherung richtet sich nach dem monatlichen Einkommen und in einigen Fällen ist es sinnvoll, eine private KV abzuschließen, um Kosten zu sparen. Du solltest dich spätestens am Ende des Studiums für die gesetzliche oder private Krankenversicherung entscheiden.

Beachte zusätzlich folgende Spartipps:

  • Gutscheinaktionen

Achte immer auf sehr gute Deals, die du überwiegend im Internet erhalten kannst. Auf unterschiedlichen Portalen erhältst du zahlreiche Rabatte, die dir bis zu 70 Prozent einsparen können. Die Gutscheinaktionen findest du am besten auf Gutschein-Vergleichsseiten im Internet. Tägliche Aktionen erleichtern dir das Laben als Student und können grundsätzlich viel Geld sparen.

  • Gebrauchte Möbel
  • Falls du deine Wohnung einrichten musst, solltest du nicht direkt in das nächste Möbelhaus. Gebrauchte Möbel gibt es überall. Vor allem im Internet bieten sich gebrauchte Waren an. Oft finden sich auf Facebook unterschiedliche Gruppen, die in deinem Ort Möbel günstig verkaufen oder sogar verschenken.

  • Günstiger Strom
  • Strom muss nicht immer direkt von dem teuersten Anbieter stammen. Vergleiche am besten online, wo es in deiner Umgebung den besten Stromanbieter gibt und monatlich bis zu 50 Euro kannst du mit Sicherheit sparen.

  • Lebensmittel vergleichen
  • Nicht umsonst finden sich Werbebroschüren am Ende der Woche im Briefkasten. Günstige Lebensmittel gibt es nicht nur bei Discountern, sondern es gibt besondere Angebote bei zahlreichen Märkten, die sich für dich lohnen können. Mit einem Haushaltsbuch lässt sich Woche für Woche planen, z. B. welche Lebensmittel du benötigst und wie viel Geld du dafür ausgeben musst.

  • Studententarife nutzen
  • Friseure, Eintritte in Klubs und Vergnügungsparks, Fahrten ins Ausland. Es gibt immer wieder Möglichkeiten, um über den Studententarif Geld einzusparen. Deswegen achte auf Angebote und nutze die Möglichkeit, um deinen Geldbeutel zu verschonen.

    Es gibt immer weitere Alternativen

    1. Anstatt des teuren ICE, reicht die Regionalbahn, um die Eltern zu Hause zu besuchen und es muss auch nicht das Taxi sein, um schneller nach Hause zu kommen.
    2. Du solltest im besten Fall zweimal überlegen, bevor du Geld ausgibst. Markenkleidung kostet dich sehr viel, sodass es oft Kleidung von einem günstigeren Anbieter tut. Leben nicht über deine Verhältnisse und sichere vor allem einige Euros, die du für schlechte Zeiten benötigst.
    3. Denke im besten Fall an die Jahresabrechnung für Strom und Wasser, wo häufig weitere Beträge nachgezahlt werden müssen.
    4. Falls dein Geld dir nicht ausreicht, solltest du dir einen Nebenjob suchen. Oft finden sich Angebote auf Messen, die sehr gut bezahlte Jobs anbieten und die nicht von Dauer sind. Es reicht immerhin aus, wenn es sich um Gelegenheitsjobs handelt, die auch einige Euros wieder reinbringen. Auf diesem Weg bist du nicht täglich vom Studium abgelenkt und kannst den Job als Auszeit nutzen. Babysitten am Wochenende, Zeitungen austragen oder andere interessante Jobs bieten sich immer für Studenten an.

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