Planung eines Masterstudiums


Planung eines Masterstudiums
Ein Masterstudium sollte sorgfältig geplant werden, denn es bildet zumeist den Höhepunkt einer akademischen Laufbahn. Viele Studenten absolvieren ihr Bachelorstudium, um schnell den Berufseinstieg zu schaffen. Das ist auch nicht verkehrt, aber die Realität zeigt immer wieder, dass mit dem Abschluss eines Masters weitaus bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat, und zudem noch besser bezahlt wird. Das ist auch kein Wunder, denn ein Masterstudium ist gar nicht so einfach. Es stellt für viele Studenten und Studentinnen eine wahre Herausforderung dar. Das Volumen an Wissen, welches man sich während eines Masters aneignet, ist enorm. Die praktischen Fähigkeiten, die man während den vielen Übungseinheiten erwirbt, sind umfangreich. Ein Masterstudiengang wird zudem auch in kleineren Gruppen durchgeführt, womit das Studiengang intensiver gestaltet ist, und die Vermittlung des Wissens sehr ausführlich und detailliert ist. 


Aufnahmeprüfungen für Masterstudium


Wenn man aber den Abschluss geschafft hat, dann winken dem Absolventen sehr viele Berufsmöglichkeiten und oftmals auch ein Direkteinstieg in einer Führungsposition. Es kann sich also wirklich lohnen ein Masterstudium durchzuführen. Jedoch ist ein Masterstudium nicht für jeden geeignet. Das fängt schon damit an, dass die Studiengänge eine weitaus geringere Anzahl von Studenten besitzen als Bachelorstudium. Zudem werden für hochwertige Masterstudiengänge Aufnahmeprüfungen verlangt, auf die man sich umfangreich vorbereiten muss.  


Masterstudium ist nicht gleich Masterstudium


Es ist offensichtlich, dass man mit dem Abschluss eines Masterstudiengangs zur akademischen Elite in Deutschland gehört. Nur den wenigsten Studenten wird die Möglichkeit eines Masterstudiums gegeben. Allerdings ist in Deutschland ein Master nicht gleich ein Master. Es kommt darauf an, an welcher Hochschule man ein Masterstudium absolviert. Es gibt einige Hochschulen, die ein Masterstudium ohne Zulassungsbeschränkungen anbieten. Hier ist Vorsicht geboten, denn zumeist handelt es sich hier um einen Studiengang, welcher nicht in kleinen Gruppen durchgeführt wird. Die Anzahl der Studenten mag wohl groß sein und die Qualität des vermittelten Wissens kann fragwürdig sein. 

Es ist zu empfehlen, sich an die Rankings mit den besten Hochschulen oder Fakultäten im entsprechenden Studiengang zu orientieren. Zwar kann es schwierig sein, die Aufnahmeprüfungen zu bestehen, man kann aber versuchen sich für mehrere Studiengänge gleichzeitig zu bewerben. Somit erhöht man sich die Chance einen begehrten Platz in einem Masterstudiengang zu sichern. Es ist wohl nicht zu übersehen, dass die besseren Hochschulen auch Zulassungsbeschränkungen oder Aufnahmeprüfungen haben. Man sollte sich aber nicht davor einschüchtern lassen. Möchte man zur Elite gehören bzw. ein Masterstudium absolvieren, welches von zukünftigen Arbeitgebern auch akzeptiert und respektiert wird, so sollte man sich der Konkurrenz stellen, und die Hürde Aufnahmeprüfung bewältigen.


Die richtige Planung des Masterstudiums


Man hat den Abschluss des Bachelors in der Tasche, und nun entscheidet man sich, was nach dem Bachelorstudium passieren soll. Arbeiten gehen oder weiter studieren? Nachdem man die Entscheidung getroffen hat ein Masterstudium zu absolvieren, kommt nun die Frage auf, welches Fach man studieren möchte und vor Allem, wo und an welcher Hochschule man sein Studium in Deutschland durchführen möchte.


Schritt 1 - Auswahl des richtigen Studienganges

Bevor man über die Ortswahl des Studiengangs nachdenkt, sollte man zunächst sich mit der richtigen Studienwahl befassen. Oftmals stellt ein Masterstudiengang ein weiterführendes Studium dar, welches direkt an ein Bachelorstudium anknüpft. Man bezeichnet ein Masterstudium öfters auch als ein konsekutives Studium. Dieser Master erweitert das im Bachelorstudium erworbenes Grundlagenwissen. Möchte man also sein Wissen vertiefen, so ist ein konsekutiver Master an einer Hochschule genau das richtige.

Der nicht-konsekutive Master ermöglicht es einem, sich nach dem Bachelor neu zu orientieren. Das heißt, dass die Studieninhalte nicht auf den Inhalten des vorherigen Studiums aufbauen. Wenn man also nach einem Bachelorstudium Lust hat etwas Neues zu studieren, so ist das mit einem nicht-konsekutiven Master möglich. 


Schritt 2- Auswahl des Studienstandortes

Nachdem man sich entschieden hat, was man studieren möchte, muss man nun die richtige Hochschule auswählen. Auch hier gilt es, ein möglichst hochwertiges Masterstudium zu finden. Dieses sollte man an einer renommierten Hochschule in Deutschland durchführen. Damit man gute Hochschulen oder Fakultäten findet, orientiert man sich am besten an den Rankings deutscher Hochschulen. Es ist zu empfehlen sich die besten Hochschulen seines Fachs herauszusuchen und diese dann genauer zu studieren. Das heißt man schaut sich die Studiengänge seiner Wahl an. Gleichzeitig sollte man sich auch mit den Zulassungsbeschränkungen und Aufnahmeverfahren beschäftigen. Es wäre verkehrt nur die Hochschulen rauszusuchen, wo die Aufnahmebedingungen gering sind oder gar nicht existieren. Vielmehr sollte man sich den Prüfungen stellen und die Hochschulen in Deutschland raussuchen, wo man unbedingt studieren möchte.
 

Schritt 3 - Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung / Erfüllen der Zulassungsbeschränkungen

Hat man ein bis drei Hochschulen in Deutschland gefunden, wo man gerne studieren möchte, so fängt man an sich mit den entsprechenden Aufnahmeprüfungen zu beschäftigen. Liegen nur Zulassungsbeschränkungen vor wie ein Numerus Clausus, so reiche man einfach die notwendigen Zeugnisse ein oder ähnliche Dokumente, die nachweisen, dass man die Voraussetzungen erfüllt. 

Bei Aufnahmeprüfungen gibt es schon mehr Arbeit zu tun. Hier muss man sich intensiv mit den Voraussetzungen auseinandersetzen, und wie man die Prüfung bestehen kann. Im Internet findet man oftmals gute Quellen. Dazu zählen insbesondere Foren, wo sich Studenten austauschen über Tipps und Ratschläge. Manchmal kann es aber auch sein, dass die Fakultät selber Ratschläge gibt. Dazu zählen beispielsweise Quellen im Internet oder bestimmte Bücher, die man vor der Prüfung unbedingt gelesen und studiert haben sollte. 
 

Schritt 4 - Zusage zum Studium

Nun hat man die Zulassungsbeschränkungen erfüllt oder die Aufnahmeprüfung geschafft, und die Zusage zu einer Hochschule in Deutschland erhalten – Gratulation! Die größte Hürde ist geschafft, und nun befindet man sich in der Orientierungsphase im ersten Semester. Was jetzt folgt ist die richtige Struktur und Planung des Studiengangs. Dazu zählen insbesondere die richtige Literatur sowie die Auswahl der richtigen Module. 
 

Schritt 5 - Auswahl der Studienmodule

Man sollte sich grundsätzlich vor Augen halten, dass ein Masterstudiengang an einer Hochschule nicht so verschult ist wie ein Bachelorstudiengang. Man besitzt mehr Freiheiten und eine größere Auswahl an Möglichkeiten, wie man sein Studiengang gestalten kann. Oftmals bekommt man für jedes Semester ein Handbuch mit dem Angebot an Modulen, die man für das gegenwärtige Semester belegen kann. 

Weiterhin sollte man darauf achten, dass man versucht etwa 30 oder bis zu 35 ECTS Studienkredite pro Semester zu bekommen. Entsprechend sollte man seine Module auch so auswählen, dass man pro Semester etwa 30 bis 35 ECTS erzielt, vorausgesetzt man besteht alle Prüfungen. 

Wie kann man erkennen welches Modul das richtige ist?

Das ist eine gute Frage. Die Erfahrung zeigt, dass man gerade zu Anfang des Semesters in mehrere Vorlesungen reinschauen sollte. Wenn man im ersten Semester 35 ECTS erzielen möchte, und jedes Modul 5 ECTS besitzt, so wird man anstreben die Prüfung in 7 Modulen zu schreiben und natürlich zu bestehen. Damit man aber die richtigen 7 Module auswählt, ist es äußerst zu empfehlen in mehr als 7 Vorlesungen reinzuschauen, um ein Gespür für den Professor, den Vorlesungsstil, die Prüfung und die Literatur zu bekommen. Es kann ja sein, dass einem der Vorlesungsstil nicht gefällt, oder man mit der Vorlesungsliteratur nicht zurechtkommt. Es kann aber auch sein, dass man Angst hat, dass die Prüfung zu schwer wird. Die Gründe können vielfältig sein. Fakt ist aber, dass man durch das Probieren von verschiedenen Veranstaltungen einen hervorragenden Überblick über das Angebot an Modulen bekommt.

Hat man nun ein bis zwei Wochen in verschiedene Veranstaltungen an der Hochschule reingeschnuppert, so wird man schon bald erkennen, welche Veranstaltungen einem liegen. Jetzt kann man die Anzahl der Vorlesungen verringern und sich ganz auf seine ausgewählten Module konzentrieren. 
 

Schritt 6 – Modul bestehen

Das Modul zu bestehen ist wohl der wichtigste Schritt, um einen an das Ziel eines Masterstudiengangs zu bringen. Es gilt hier insbesondere, die Vorlesungen so oft wie möglich zu besuchen und an den Übungen teilzunehmen. Gerade in den Übungen wendet man das Gelernte in Fallstudien an, damit man das Wissen in den Prüfungen wiedergeben kann. Oftmals sind die Klausuren so aufgebaut, dass vielmehr die Praxis im Vordergrund steht als die theoretischen Lerninhalte. Daher ist die Teilnahme an Übungen für das erfolgreiche Abschneiden eines Masterstudiengangs sehr wichtig. 

Sofern man eine Hausarbeit schreiben muss, sollte man richtig Literaturrecherche betreiben. Der Professor kann hier helfen die richtigen Quellen zu finden. 

Wenn man diese Tipps befolgt, kann das Masterstudiengang in Deutschland nur noch erfolgreich werden.