So klappt es mit der Prüfungsvorbereitung


So klappt es mit der Prüfungsvorbereitung

Es ist wieder so weit; eine Prüfung steht an. Egal ob mündlich, schriftlich oder praktisch, auf der ganzen Welt erzittern Studenten und Schüler davor, den Ansprüchen des Prüfers nicht genügen zu können. Doch es gibt ein paar Tipps für eine erfolgreiche Prüfungsvorbereitung. Die können einem helfen, die nächste Klausur besser zu schreiben. Der Trick ist richtig zu lernen – nicht möglichst viel und nicht möglichst schnell, sondern richtig und abwechslungsreich!

Lerntypen nach Vester

Die Karteikarte ist neben dem Vokabelheft wahrscheinlich das Lerninstrument schlechthin. Das Lernen mit diesen Karten kann durchaus effektiv Stoff vermitteln, doch nicht jeder ist wirklich der Typ dafür. Frederic Vester war ein deutscher Systemforscher. Er hat die potenziellen Präferenzen bezüglich Lernmethoden in vier Gruppen unterteilt. Jede dieser Gruppen hat ein für sie spezifisches methodisches Ensemble an Vermittlungsarten für den Lernstoff. Obwohl diese Systematisierung unter Psychologen als zu starr und die Ermittlungsmethoden der Lerntypen als unzureichend gelten, kann die Vielfältigkeit aller Möglichkeiten aus dem Vesterschen System eine hohe Bandbreite an Werkzeugen für die Wissensaufnahme liefern:

  • Der auditive Typ lernt über akustische Signale, wie Aufnahmen, Vertonungen usw. Es kann ihm sehr helfen, Formeln zu singen oder anders akustisch umzusetzen.
  • Der visuelle Typ lernt am besten mit Hilfe optischer Repräsentation des Lernstoffes. Verbildlichungen, Schemata und Diagramme haben einen großen Einfluss.
  • Der Leser ist jemand – wer hätte das gedacht – der am besten über das Lesen und die Arbeit mit Texten lernt.
  • Der vierte und letzte Typ ist der Haptische. Dieser ist praktischen Anwendungen zugeneigt. Der haptische Typ möchte den Stoff quasi in action erleben.

Wer Interesse an einem kurzen und kostenlosen Schnelltest zur Identifikation des eigenen Lerntyps hat, kann einen solchen machen. Wenn viele Ratgeber durchscheinen lassen, dass es möglich sei, mittels der

Grundsätzliches zur Prüfungsvorbereitung

Essen

Es mag nicht wichtig erscheinen, doch zu essen ist für den Lernenden wichtig. Auch wenn der Stress groß ist. Das Gehirn braucht Nährstoffe und zwar Gute. Zu empfehlen sind langsam verdauliche Eiweiße und stärkehaltige Lebensmittel wie Reis und Kartoffel. Als Snack außerdem Obst, wie Bananen und Äpfel. So genannte „Schnelle Zucker“ sind nicht empfehlenswert, da sie den Blutzucker schnell an- und absteigen lassen. Auch trinken sollte man genug. Mindestens zwei oder drei Liter Wasser am Tag.

Pausieren

Pausen machen, entlastet und macht es einfacher ans Ziel zu kommen. Nach ein bis zwei Stunden lernen darf man sich 10 – 15 Minuten Pause gönnen. Eine mittlerweile weitverbreitete Möglichkeit kurze Pausen effizient zu nutzen ist das sogenannte power napping. Hierbei wird für einen Zeitraum, der oft nicht länger als 15 Minuten umfasst, genickt. Einige Unternehmen in den USA und in asiatischen Ländern bieten Ihren Mitarbeitern hierfür extra Räumlichkeiten an und erzielen dadurch eine noch höhere Produktivität ihrer Belegschaft. Zu beachten ist es allerdings, nicht zu lange zu schlafen.

Schlaf

Es sollte genug geschlafen werden, damit der Körper und das Gehirn ideal funktionieren können. Es empfiehlt sich, rechtzeitig ins Bett zu gehen und nicht den Tag auszudehnen, bis einen die Erschöpfung erschlägt. Acht Stunden Schlaf sind ideal für einen Menschen im Alter von 26 bis 64 Jahren.

Timing

Zeitplanung ist bei der Prüfungsvorbereitung auf eine Prüfung absolut essenziell. Man sollte sich rechtzeitig über Termine und Fristen informieren. Rechtzeitig mit dem Lernen zu beginnen bedeutet, Unterbrechungen einzuplanen und dadurch den Prozess zu entschleunigen.

Hilfe

Wenn man mal auf dem Schlauch steht, ist das kein Beinbruch. Absolut nicht! Als Student kann man sich mit seinen Kommilitonen zusammensetzen und gemeinsam lernen. Aufgaben und Fragen, die zuvor unlösbar erschienen, sind mit der Unterstützung anderer plötzlich gar nicht mehr so schwer.

Motivieren

Man kann sich Etappenziele setzen. Zum Beispiel hilft es manchen, sich ein Eis zu gönnen, wenn sie es geschafft haben, bis zum Tag x mit Vorlesungsfolie y fertig zu sein. Genauso kann es antreiben, sich für das Bestehen der Abschlussprüfung mit einer kleinen Reise zu belohnen. Egal was einen antreibt – man kann es nutzen.

Allgemeines

Am besten lernt es sich, wenn man sich Kurse zu Themen aussucht, die einen interessieren. Sich auf ein Thema vorbereiten zu müssen, dass man auf den Tod nicht ausstehen kann, ist nicht hilfreich und führt im schlimmsten Fall dazu, die Klausur gar nicht erst mitzuschreiben. Ist man in der unangenehmen Situation, dass man sich nun doch Wissen einverleiben muss, auf das man gut und gerne verzichten könnte, hilft es, mit positiven Gedanken zu vermeiden, dass Handtuch zu werfen. Eine Prüfung ist immer ein guter Anlass, sein Wissen zu erweitern. Das heißt, die Möglichkeit zu haben, an Informationen zu kommen, an die womöglich nur wenige Studenten im Studium kommen können. Außerdem kann es durchaus sein, dass man im Laufe des weiteren Lebens dieses Wissen einmal gebrauchen kann.