Das erste Business während der Studienzeit - Wie du dich jetzt nebenberuflich selbständig machst!


Das erste Business während der Studienzeit - Wie du dich jetzt nebenberuflich selbständig machst!
Corona hat unser Leben grundlegend verändert und noch können wir die wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise gar nicht richtig abschätzen. Nur eins erscheint zunehmend klar: In Zeiten der Unsicherheit, in Zeiten in denen Tausende Arbeitnehmer in Kurzarbeit sind, da haben es Studenten und Absolventen natürlich nicht leicht ihren ersten Job nach dem Studium zu finden.

Wie’s jetzt weitergeht? Keine Ahnung! Bei Vielen hat sich mittlerweile ein starkes Gefühl der Unsicherheit eingestellt, doch die Corona-Krise bietet auch Chancen.

Chancen für die Mutigen, die immer schon einmal überlegt haben, etwas Anderes zu machen, ihr eigener Chef zu sein, freiberuflich oder in einem eigenen Unternehmen, die eine Geschäftsidee haben, die ihnen schon lange in ihrem Kopf herumschwirrte und die sie jetzt umsetzen möchten. Ganz ehrlich – so verrückt das jetzt vielleicht klingen mag – die Chancen dafür sind gerade in Krisenzeiten gut. Denn schon Winston Churchill hat einmal gesagt:  „Never let a good crisis go to waste!”. Krisen sind immer Zeiten für Neues, neue Denkanstöße und Lösungsansätze für neue oder bestehende Probleme. Wo andere eher an Rückzug denken, bieten sich den Mutigen und Kreativen Räume an, in denen sie sich verwirklichen können.

Dazu möchte ich dir Mut machen und einige wichtige Tipps geben. Bevor du loslegst solltest du dir aber folgende Fragen stellen:
  • Warum möchte ich mich selbstständig machen?
  • Was kann ich besonders gut?
  • Was bereitet mir Freude?
  • Was ist mir im Leben wichtig?


Tipp Nr. 1: Prüfe deine Geschäftsidee auf Herz und Nieren!


Egal, was du vorhast, drei Grundprinzipien solltest beachten:
  • Deine Idee muss ein echtes Problem lösen, und zwar besser, anders und origineller als bestehende Firmen. Einfach nur das vierundachtzigste Nagelstudio in deiner Stadt aufmachen – das ist wenig innovativ.
  • Da du mit deinem eigenen Unternehmen Geld verdienen willst und es nicht nur als Hobby dienen soll, muss der Markt groß genug sein, um davon leben zu können.
  • Deine Geschäftsidee muss zu dir passen, du solltest mit Herz und Verstand hinter der Sache stehen und dich damit identifizieren können!  


Tipp Nr. 2: Verliere dein Studium nicht aus dem Blick!


Ja klar es gibt sie. Die Beispiele von erfolgsverwöhnten Studienabbrechern wie Bill Gates. Aber bleiben wir realistisch. Egal wie erfolgreich dein selbstständiges Business gerade auch ist – eine solide akademische Ausbildung kann es niemals ersetzen. Deshalb ist unsere Empfehlung ganz klar: „Ja, mach dich selbstständig! Ja, steck Zeit und Energie in dein Projekt! Aber – lass das Studium nicht völlig schleifen. Kurzfristiger Erfolg hin oder her - eine gute Ausbildung erhöht dein Humankapital langfristig und zahlt sich somit aus. Also zieh dein Studium durch!


Tipp Nr. 3: Selbständig machen geht auch in Teilzeit


Fast jede zweite Neugründung bei uns wird erst einmal nebenberuflich gemacht. Viele dieser Gründer haben dabei einen Hauptjob in dem sie angestellt sind. Doch auch die nebenberufliche Gründung als Student hat ihren Reiz! Denn als Studentin oder Student hast du in der Regel zwar nicht unbedingt mehr freie Zeit als ein Angestellter, aber eins das kannst du in jedem Fall besser – dir deine Zeit frei und flexibel einteilen! Klar fehlt dir als Student in der Regel erstmal Kapital, aber mit Intelligenz, Einsatzwillen und Zeiteinsatz kannst du davon einiges wieder auffangen! 
 

Tipp Nr. 4: Keine Angst vor bürokratischen Hürden


Auch wenn du „nur“ nebenberuflich gründest, musst du die Aufnahme deiner Selbstständigkeit den Behörden melden. Aber, keine Angst: Hast du vor, freiberuflich zu arbeiten, genügt eine formlose Anmeldung beim Finanzamt. Das gilt beispielweise für Menschen, die künstlerisch, schriftstellerisch oder unterrichtend tätig sind, aber auch für Journalisten, Dolmetscher oder Steuerberater. Am besten fragst du mal beim Finanzamt nach. Alle anderen müssen ihr Gewerbe bei der Stadt anmelden. Das geht aber auch ganz einfach mit einer Anmeldung als Kleinunternehmer. Dann darfst du mit deinem Gewerbe nicht mehr als 22.000 Euro im Jahr verdienen. Dafür ist der bürokratische Aufwand bei der Steuererklärung gering. Eine einfache Einnahme-Überschuss-Rechnung reicht aus. Und keine Angst vor den Gebühren: Solch eine Gewerbeanmeldung kostet schlappe 20 Euro.


Tipp Nr. 5: Aufträge bekommst du bei Fixando


Ganz egal, ob du jetzt in Corona-Zeiten Kochkurse über Zoom anbieten möchtest oder als Fitnesstrainer online Menschen trainieren willst, bei Fixando findest du Kunden, die auf der Suche nach genau solchen Dienstleistungen sind. Viele Menschen nutzen inzwischen diese „Gelben Seiten 2.0“, um den richtigen Dienstleister in ihrer Stadt zu bekommen. Das hilft gerade am Anfang. Denn so kannst du mit deinem Unternehmen auch ohne viele Kontakte schnell erste Kunden auf Aufträge gewinnen! Hier findest du alle weiteren Informationen zu Fixando in Deutschland. Schau doch mal rein! P.S. Die smarte Online Plattform für lokale Dienstleister gibt es auch in Österreich und der Schweiz, für den Fall, dass du dort deinen Lebensmittelpunkt hast!