Kolloquium deiner Abschlussarbeit – einfach gemeistert!


Kolloquium deiner Abschlussarbeit – einfach gemeistert!

Endlich ist es soweit! Die wissenschaftliche Arbeit ist fertig, alles ist gedruckt, endlich Ferien?! Nicht ganz, denn vorher musst du deine Bachelor- oder Masterarbeit noch in einem Fachkolloquium verteidigen. Klingt furchtbar? Ist es aber nicht.In diesem Artikel erfährst du alles, was du über das erfolgreiche Abschließen des Kolloquiums wissen musst, also keine Angst.

Außerdem kannst du dir immer Hilfe von einem professionellen Ghostwriter holen. Ghostwriter sind Autoren, welche mit vielen unterschiedlichen Genres und Themengebieten vertraut sind. Sie können dir beim Verfassen deiner wissenschaftlichen Arbeit und bei der Ausarbeitung deiner Präsentation beratend und unterstützend zur Seite stehen und haben oft eine gute Lösung für deine Probleme parat.

Was ist ein Kolloquium?

Unter einem Kolloquium versteht man im Allgemeinen einen Austausch unter Experten über ein bestimmtes wissenschaftliches Thema. Auch wenn es für diesen lateinischen Begriff mehrere Bedeutungen gibt, ist meistens die mündliche Verteidigung deiner Bachelor- oder Masterarbeit vor einem Fachausschuss gemeint.

Dieses wissenschaftliche Gespräch zwischen Dozenten und Student steht am Ende deines Studiums nach der Abgabe deiner Bachelorarbeit an und ist der letzte Schritt zu deinem erfolgreichen Abschluss. Über die richtige Vorbereitung, sowie über einige gute Tipps, Tricks und Kniffe erfährst du in den folgenden Abschnitten mehr.


Der Ablauf des Kolloquiums

In der Regel dauert ein Kolloquium zwischen 30 und 60 Minuten und setzt sich aus zwei Teilen zusammen.

  1. Präsentation
  2. Diskussion


Präsentation der Bachelorarbeit

Zu Beginn musst du deine Abschlussarbeit und deine erzielten Ergebnisse in einer Präsentation vorstellen. In diesem Vortrag geht es darum, den Inhalt und den Grund deiner Arbeit zu erklären und deinen Prüfern die Erkenntnisse deiner Forschung durch Fachkompetenz und Fachwissen zu erläutern und zu unterstreichen.

Dein Erst- und Zweitprüfer haben deine Arbeit schon im Vorhinein gelesen und sind mit deinem Thema vertraut, du musst nicht deine gesamte Arbeit herunterbeten. Um es also kurz und knackig zu halten, bereitest du am besten eine PowerPoint Präsentation mit den wichtigsten Eckdaten vor. Für diesen Teil hast du normalerweise ca. 20 Minuten Zeit.


Tipps für die Vorbereitung der Präsentation

Deine Kolloquium-Präsentation sollte so professionell und aufschlussreich wie möglich sein und sich im Aufbau an dem deiner geschriebenen Arbeit orientieren. Das bedeutet, dass du die gleiche Methodik anwenden kannst.

Deine Präsentation sollte als verfügen über:

1. Titelfolie

Darauf müssen dieselben Eckdaten enthalten sein, wie auf dem Deckblatt deiner gedruckten Arbeit.

2. Kurzer Überblick
3. Einleitung
  • Ziel, Ergebnis und Relevanz deines Themas
4. Gegenstand deiner Forschung
5. Forschungsmethode
6. Ergebnisse
7. Fazit
8. Quellen
 

Es geht darum, deine Gedanken, Theorien und wichtigen Informationen möglichst einfach darzustellen. Damit das gut funktioniert, erkundige dich schon im Vorfeld über folgende Dinge:

  • Vorgaben deiner Universität oder Hochschule:

Welche Hilfsmittel darfst du verwenden? Welche technischen Möglichkeiten hast du? Gibt es dort einen Laptop, oder musst du einen eigenen mitbringen? Darfst du Notizen verwenden? Wende dich diesbezüglich an deinen Betreuer oder Dozenten.

  • Gliederung

Lege dir zuerst eine gute Gliederung zurecht und mache dich damit vertraut. So weißt du, welche Folie wann kommt, auch ohne, dass du hinsehen musst. du solltest die Reihenfolge wissen und den ungefähren Inhalt. Diese Methode wird dir eine große Hilfe sein, weil es etwas ist, worauf du dich stützen kannst.

  • Handout

Handouts helfen dem Zuhörer deinen Ausführungen zu folgen und sich Notizen zu machen um anschließend zu reflektieren. Wichtig ist auch, dass du die Bedeutung von Fachbegriffen erläuterst.


Diskussion

Nach deiner Präsentation folgt der Diskussionsteil. Hier stellt der Prüfungsausschuss Fragen, welche du möglichst sicher und kompetent beantworten musst. Du musst deine wissenschaftliche Arbeit verteidigen, indem du ausreichend belegst dich mit deinem gewählten Thema ausreichend auseinandergesetzt zu haben.

Dieser Teil ist von längerer Dauer, du kannst mit 15 - 40 Minuten rechnen. Hier sind ein paar Beispiele zu Fragen, die in fast jeder Kolloquiums Diskussion gestellt werden. Diese werden je nach Studium und Fachbereich variieren, trotzdem gibt es einige Einheitsfragenstellungen, die dich mit Sicherheit erwarten werden. Mann könnte diese grob in Kernbegriffe, Kritikpunkte und Vergleichsfragen unterteilen.

  1. Weshalb haben Sie sich für dieses Forschungsthema entschieden? / Warum hat dieses Thema Ihr Interesse geweckt? Kernbegriff
  2. Was war die Themengrundlage ihrer Arbeit? Kernbegriff
  3. Weshalb haben Sie sich für Faktor X und nicht Y in ihrem Forschungskontext entschieden? Vergleichsfragen
  4. Warum haben Sie nur die Theorien von A und B, aber nicht C herangezogen? Vergleichsfragen
  5. Weshalb haben Sie Punkt X nicht weiter ausgeführt? Kritikpunkte



Häufige Fragen

Du bist grad mega im Stress und hast einfach keine Zeit, alles ganz genau zu lesen? Kein Ding! Hier findest du eine kurze Zusammenfassung gängiger Fragen, die du vielleicht auch hast.

  • Was ist ein Kolloquium?

Ein Kolloquium ist ein Gespräch zwischen Experten über ein wissenschaftliches Thema zu einem Fachgebiet. Im Universitätsbereich ist damit eine Diskussion zwischen Professoren und Studenten gemeint.

  • Was ist der Ablauf?

Ein Kolloquium besteht aus zwei Teilen: der Präsentation (~ 20 min) und der Diskussion (~ 15 – 40 min).

  • Welche Fragen werden mir gestellt werden?

Es gibt einige Fragen, die dir auf jeden Fall in verschiedener Ausführung gestellt werden. Es werden Fragen über die Kernbegriffe, Kritikpunkte und Vergleichsfragen gestellt. Z.B.

  • Sie verwenden häufig Begriff XY. Können Sie diesen näher erklären?
  • Wir haben vermerkt, dass uns Punkt X fehlt. Können Sie uns den Grund dafür nennen, weshalb Sie diesen nicht weiter ausgeführt haben?
  • Sie beziehen sich hauptsächlich auf Forschungsgrundlagen von A und B. Weshalb haben Sie die Thesis von C ausgelassen?


Tipps zur Vorbereitung

Panik vor dem Kolloquium? Brauchst du nicht zu haben, wenn du dich mit den folgenden Tipps gut vorbereitest!


Vor dem Kolloquium

  1. Checke ein paar Tage vor deiner Präsentation ab, welche technischen Hilfsmittel du verwenden kannst und mache dich damit vertraut.
  2. Orientiere dich an der Struktur und Aufbau deiner geschrieben Arbeit. Es erspart dir Zeit und ermöglicht den Prüfern einen Wiedererkennungswert.
  3. Wähle deine Kleidung schon am Vortag aus und lege sie zurecht. So hast du am Morgen keinen Stress bei der Outfitsuche.
  4. Übe deine Präsentation vor Freunden, Familie, Verwandten oder Stofftieren und arbeite mit ihrer Kritik an deiner Selbstpräsentation.

Gib jeder Person einen anderen Bereich, worauf sie während deiner Präsentation achten sollen, wie etwa

  • Überleitungen
  • Schnelles/undeutliches Sprechen
  • Zeit
  • Körperhaltung
  • Verständlichkeit
  • Kompetenz bei Fragen
  • Schnelligkeit von Antworten
Überlege schon im Vorhinein, welche Fragen dir sehr wahrscheinlich gestellt werden, und überlege dir Antworte und Argumente. Wenn du dich an dem Feedback deiner Probehörer orientierst und übst, kannst du mit einem guten Gefühl in die Prüfung starten.



Während des Kolloquiums

  1. Du bist hier der Experte und hast Ahnung von deinem Thema! Verhalte dich auch so.
  2. Versuche, möglichst frei zu sprechen und halte Blickkontakt.
  3. Achte auf eine aufrechte Haltung, selbstbewusste Ausstrahlung, gepflegtes Äußeres und verständliche, sowie professionelle Sprache.
  4. Wecke das Interesse deiner Prüfer durch eine spannende Einleitung.
  5. Halte dich kurz und stelle deine Kernthesen in den Vordergrund.
  6. Leite gekonnt zur Diskussion über, indem du z.B. auf andere Lösungsansätze hinweist.

Solltest du mit Präsentationen Schwierigkeiten haben, dann kannst du dir hier Hilfe von einem professionellen Ghostwriter holen, und mit diesem deinen Text und Übergänge planen. Sie haben Erfahrung darin, sich als Person zu präsentieren und das Thema kurz und gut zu umreißen.


Fazit

Wie du siehst ist ein Kolloquium halb so schlimm. Im Gegenteil, wenn du gut vorbereitet bist und dein Thema gut kennst, dann kann es sogar Spaß machen, sich mit anderen Kennern über ein Thema auszutauschen! Ein bisschen Aufregung ist da schon okay und steigert deine Performance höchstens noch. Wenn du die Tipps aus diesem Artikel beachtest, kommts du garantiert gut ans Ziel und kannst in dein Berufsleben starten!