Eine Masterarbeit ist mehr als nur eine wissenschaftliche Arbeit

masterarbeitEine Masterarbeit ist eine große wissenschaftliche Arbeit, die man im Masterstudiengang jeglicher Fachrichtung anfertigen muss, um sein Studium zu beenden. Die Anforderungen zur Erstellung einer Masterarbeit sind teilweise an vielen Universitäten identisch. Sie gründen sich auf dem entsprechenden Masterstudiengang. Andererseits ist es wahrscheinlich, dass sich die Anforderungen abhängig vom Thema und Fachrichtung unterscheiden, und auch in formeller Hinsicht, wie z. B. Zulassung zur Masterarbeit und Struktur der Arbeit. Die Masterarbeit ist eine Abschlussarbeit, die auf eine selbständige Analyse und starke praktische Forschung ausgerichtet ist. Du solltest darauf achten, einen praktischen Fall einzubauen oder eine qualitative Untersuchung durchzuführen. D.h. es ist keine reine theoretische Arbeit, sondern eine Arbeit, die einen Praxisteil verlangt, einen Fall, den Du aus dem realen Leben kennen oder im realen Leben anwenden könntest. Jedoch kannst Du auch ein historisches Ereignis nehmen, das sich auf die Gegenwart zurückzuführen lässt. Eine Masterarbeit lässt sich nicht in kurzer Zeit schreiben. Eine gute Planung ist daher zu empfehlen.

Tipps für Deine hervorragende Masterarbeit

Zeitplan und Planung des Schreibprozesses.

Ein Plan für die Durchführung ist ein sicherer Weg für Dich persönlich, um Dich zu disziplinieren. Der Plan soll aus den Schritten bestehen, die Dich beim Schreiben unterstützen werden. Darunter sollen zum Beispiel folgende sein:

  • Wie viele Seiten werde ich bis zum Wochenende schaffen, zu schreiben
  • Wo finde ich die notwenigen Quellen/die notwendige Literatur
  • Wer/was könnte in der Untersuchung und Datenerhebung vorkommen
  • Jeden Tag eine Stunde rausgehen oder Sport treiben, um den Kopf zu lüften
  • Wie passt der Nebenjob rein
  • Mit wem berate ich mich, wenn ich eine Schreibblockade habe
  • Wer kennt sich noch mit meinem spezifischen Thema aus

Eine Masterarbeit besteht mindestens aus 60 Seiten Text und zusätzlichen Seiten zur Materialauswertung, Verzeichnissen für Abbildungen, Graphiken, Tabellen, Zeichnungen, die zum Haupttext gehören und die bei der Untersuchung vom Autor verwendet wurden. Als nächstes ist bei der Planung ein ganz wichtiger Punkt zu beachten – die Literaturrecherche. Einerseits findest Du via Datenbank der Bibliothek an der Uni leicht alle möglichen Bücher, Monographien, wissenschaftlichen Magazine, die zu Deinem Thema passen. Die Zahl dieser Quellen kann aber in die Hunderte gehen. Um diese wenigstens anzuschauen und ausleihen zu können, sollte genug Zeit eingeplant werden. Literaturrecherche ist ein langwieriger Prozess. Während des Schreibens wirst Du noch mehrere Male in Büchern nachschlagen müssen. Bei dieser Menge Literatur wirst Du viele Quellen aussortieren müssen. Das kostet Zeit.

Jetzt hast Du die wichtigsten Punkte, die Du für einen bestimmten Zeitraum einplanen solltest.

Themenfindung, Forschungsstand, Theorienanalyse.

Entweder, Du übernimmst den Vorschlag zum Thema von Deinem Betreuer oder Dozenten, mit dem Du Dich beim Prüfungsamt zu Deiner Masterarbeit anmelden kannst. Oder Du denkst Dir selbst ein Thema aus, das Du zum Beispiel aus einem aktuellen Forschungsproblem bestimmst, oder weil Du Dich für etwas Konkretes interessierst. Das Thema, das Du selbst auswählst, soll Deinen Interessen entsprechen und Dich jederzeit leicht motivieren. Es ist besser, als wenn Du ein Thema zugeteilst bekommst. Du kannst Dich beim Betreuer anmelden und nach Empfehlungen zu Literatur, Theorien oder seinen persönlichen Ansichten zum Thema fragen. Am Anfang Deiner Arbeit ist es wichtig, die Planung und die ersten Forschungsansätze mit der/m wissenschaftlichen BetreuerIn abzustimmen. Deswegen gehören in die Zeitplanung auch die Gesprächstermine mit Deinem Dozenten.

Wenn Du Dir über das Thema im Klaren bist, findest Du die notwendigen Theorien in der Literatur und es wird Dir leichter fallen, den aktuellen Forschungsstand zu analysieren, wenn Du liest, liest, liest. Es wird sich beim Lesen und Nachdenken über das Problem herauskristallisieren, was genau Du untersuchen könntest. Du kannst noch im Nachhinein eine Fragestellung mit Hypothesen herausbilden. An dieser Stelle vertiefst Du Dich in den theoretischen Teil Deiner Arbeit. Du stellst die vorhandenen Theorien, wissenschaftliche Beispiele und deren Autoren vor, die sich schon mit Deinem Thema/Problem befasst haben.

Praktischer Teil, Methoden, Datenerhebung – und Überprüfung.

Da bei einer Masterarbeit auch ein konkreter Fall dargestellt und behandelt werden soll, kommst Du um den praktischen Teil nicht herum. Jetzt brauchst Du eine wissenschaftliche Methode. Es hängt vom Untersuchungsgegenstand ab, welche Methode Du anwenden solltest. Qualitative Methoden wie Textanalysen, Umfragen, Statistiken oder Methoden in technischen Arbeitsfeldern, wie chemische Reaktion, mathematische Zählungen, Konstruktionsskizze etc. Die Methode soll transparent und verständlich sein. Um diese Methoden zu praktizieren, brauchst Du einen Gegenstand oder ein Objekt: Menschen, Gruppen von Menschen, ein Unternehmen, einen Roboter, oder eine bestimmte Pflanzensorte – was auch immer zu deinem Thema passt. Das sind Deine, sozusagen, Versuchskaninchen, die Du brauchst, um Deine Hypothesen zu überprüfen. Bis dahin führst Du bestimmte Experimente durch. Dann wertest Du diese aus. Es ergeben sich konkrete Zahlen/Fakten, die Deiner Forschung dienen und zugunsten Deiner Fragestellung eingesetzt werden sollten. Erst anhand derer kannst Du die Arbeit vollständig schreiben und die Analyse durchführen. Zum Schluss überprüfst Du die Forschungsdaten auf ihre Nützlichkeit und Reliabilität.

Die Arbeit schreiben und strukturieren.

Für die Struktur einer Masterarbeit gibt es konkrete Hinweise und Leitlinien an jeder Hochschule. Das Format ist fast das gleiche wie bei jeder wissenschaftlichen Arbeit, sei es Hausarbeit oder Bachelorarbeit. Der Aufbau sieht wie folgt aus: Deckblatt, Danksagung, Abstract, Inhalts- und Abkürzungsverzeichnis, Themenstellung oder Einführung, der eigentliche Text in mehreren Kapiteln, Literaturverzeichnis, die notwendigen Anhänge mit Messungen und Auswertungen, eidesstattliche Erklärung. Der einzige Unterschied liegt im Umfang, der ziemlich groß ist. Deswegen bereite Dich auf viel Schreibarbeit vor. Jede Literaturquelle, die für Deine Arbeit passend ist, solltest Du notieren, daraus einige Textausschnitte aufschreiben oder die Gedanken mit Zitaten markieren. Es ist notwendig, die Quelle in Deiner Arbeit korrekt zu zitieren, weil Du damit Deine Anerkennung der Leistungen anderer Wissenschaftler zeigst und wie mit deren Werken umzugehen ist. Auch schließt es die Wahrscheinlichkeit einer Plagiatsarbeit aus, denn theoretisch könntest Du als Autor eine Arbeit nur aus Gedanken anderer Forscher zusammenbauen und diese für Deine eigene ausgeben. So etwas wird aber schnell durchschaut und deine Zeit hättest du mit dieser Kopiererei sinnlos vergeudet: Beim Schreiben bildet sich ein entsprechender Autorenstill heraus, der leicht zu erkennen ist. Beim Lesen der Arbeit wird der Professor kopierte Stellen spätestens an der Schreibweise festmachen können.

Du kannst den Schreibprozess so organisieren, dass Du Teile des Geschriebenen schon vor der Zeit dem Professor vorlegst. Dazu kann Dein Betreuer seine Kommentare abgeben, was Dir eine Unterstützung bietet. Wenn Du Deine Arbeit einem Ghostwriter zur Anfertigung abgibst, hast Du den gleichen Prozess zu erwarten, als wenn Du die Arbeit selbst schreiben würdest. Du erhältst zuerst einen Entwurf, den Du mit Deinem Professor besprechen wirst. Schritt für Schritt wirst Du Deine ideale Abschlussarbeit erstellen. Es ist gut, wenn Du die Arbeit jemand anderem, zum Beispiel einem Ghostwriter zur Korrektur abgibst. Antworten auf Studiumsfragen kann der Ghostwriter auch geben.

Zusammenfassung, Endversion der Arbeit

Die Masterarbeit schreibt sich immer etwas langsamer und ausgewogener, als eine kürzere Hausarbeit. Die Datenerhebung und -auswertung braucht Zeit, und selbst der Prozess des Schreibens und Verfassens läuft die ganze Masterarbeit hindurch. In der Zusammenfassung liegen Dir alle Ergebnisse Deiner Untersuchung vor, und Du kannst Deine innovativen Ideen, Gedanken und die Antwort auf Deine Fragestellung aufzeigen. Die Schlussfolgerungen solcher großen Arbeiten beanspruchen meist mehrere Seiten.

Der Endentwurf Deiner Arbeit braucht einen kritischen Blick von einer fremden Person. Nicht nur, um vielleicht die Rechtschreibung zu korrigieren, sondern auch, um die Stellen zu markieren, die für einen Leser nicht verständlich geschrieben sind. Diese Abschlussarbeit kann publiziert werden, somit denke an den Leser. Sich auf fremde und professionelle Hilfe zu verlassen, kann viel bessere Ergebnisse bringen: Unter Ghostwritern sind viele Experten genau aus Deinem Fachbereich. Ghostwriter können Teile Deiner Arbeit übernehmen: Recherche, Auswertung der Daten, Skizze der Fragebögen, Sammeln von Materialen, Formatierung usw.